Einige der Tiere auf der Deponie und im UmfeldDeponien werden gemeinhin mit der Beeinträchtigung von Natur und Landschaft und der Zerstörung von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere in Verbindung gebracht. Die RMD hat sich jedoch zum Ziel gesetzt, auf ihren Grundstücken Rückzugsgebiete und Trittsteine für bedrohte Tiere und Pflanzen zu schaffen.

Dass es gelungen ist, den vermeintlichen Widerspruch aufzulösen, beweisen viele seltene Tiere und Pflanzen, die sich inzwischen auf der Deponie, in den Kiesgruben und der rekultivierten Landschaft angesiedelt haben. Für einige dieser Tiere und Pflanzen bestünde ohne die Aktivitäten der RMD überhaupt kein Lebensraum.

 

externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz

Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e. V. ist ein staatlich anerkannter, wissenschaftlicher und gemeinnütziger Naturschutzverband. Unter anderem erstreitet und betreut sie landesweit Naturschutzgebiete, engagiert sich für den Schutz bedrohter Tiere und erfasst die Bestände von Vogelarten.

Der Arbeitskreis Main-Taunus der HGON hat sich seit seiner Gründung vor über 20 Jahren dafür eingesetzt, dass möglichst große Teile der Kiesgrubenlandschaft in der Mainebene nach der Auskiesung der Natur überlassen werden. Er macht sich auch für die Streuobstwiesen im Vordertaunus stark, kauft dort eigene Flächen und pflegt sie nach Naturschutzgrundsätzen.

Für bedrohte Tierarten, wie Fledermäuse oder den Steinkauz, Schleiereule und Wasseramsel führt die HGON im Main-Taunus-Kreis spezielle Artenschutzprogramme durch. Sie mischt sich aber auch überall dort ein, wo Natur in Gefahr zu geraten droht, etwa bei der Aufstellung von Bebauungsplänen. Die HGON bietet darüber hinaus für Menschen jeden Alters das ganze Jahr über ein vielfältiges Programm an naturkundlichen Wanderungen und Veranstaltungen im ganzen Kreisgebiet.

Die HGON arbeitet eng mit der RMD zusammen, beispielsweise bei der Planung von Auskiesungen, bei Ausweisung und Pflege von Naturschutzgebieten, Gestaltung von Renaturierungen und Ausgleichsflächen und bei der Erfassung von Tierarten in der Deponieumgebung.

Tiere auf der Deponie und im Umfeld:

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