Ein Deponiebetrieb ist inzwischen ein High-Tech-Unternehmen. Während man früher die Abfälle einfach abgekippt hat, müssen heute für die Sanierung, Sicherung und Rekultivierung solcher Deponien die größten technischen und finanziellen Anstrengungen unternommen werden. Mit einer Fülle von Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften wird geregelt, was auch künftige Generationen schützen soll.
Seit Anfang der siebziger Jahre wurde auf den Deponien Flörsheim-Wicker und Brandholz Hausmüll und hausmüllähnlicher Gewerbemüll entsorgt. Während die Deponie Brandholz bereits zur Jahrtausendwende geschlossen wurde, steht dieser Schritt in Flörsheim-Wicker Mitte 2005 an, wenn gemäß der gesetzlichen Vorschriften alle Abfälle wiederverwertet oder verbrannt werden müssen. So steht für beide Deponien die jahrzehntelange Nachsorgephase zur Sicherung und Sanierung der Deponien an, um eine Umweltgefährdung durch die gelagerten Abfälle auch in Zukunft auszuschließen.
Ausführliche Informationen zu diesem Thema:
- Sicherung und Sanierung der Deponie Flörsheim-Wicker (PDF-Format, 74 KB)
- Baumaßnahmen auf der Deponie Flörsheim-Wicker (PDF-Format, 124 KB)
- Nachsorge der Deponie Brandholz (Zeitungsserie, PDF-Format, 368 KB)
Auch wenn das archaische Weltbild der vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer nicht mehr so ganz in die moderne Zeit passt, so sind es doch genau diese vier Elemente, die die Deponie-Sicherung und Sanierung ausmachen:
- Erde ... Abdichtung des Deponiekörpers
- Wasser ... Schutz von Grund- und Oberflächenwasser
- Luft ... Klimaschutz durch Deponiegasfassung
- Feuer ... Verwertung des Deponiegases